Unter der Leitfrage „Wie lebt ein Bienenvolk?“ tauchten die beiden zweiten Klassen einen Vormittag lang in die faszinierende Welt der Honigbienen ein. Möglich gemacht wurde dies von den beiden Imkern Herrn Hamberger und Frau Rukwid, die ihr Wissen und ihre Begeisterung für die summenden Insekten mit den Kindern teilten.
Zu Beginn erfuhren die Zweitklässler in einer offenen Gesprächsrunde Wissenswertes über die Bewohner und den Aufbau eines Bienenstocks. Sie lernten die vielfältigen Aufgaben einer Arbeiterbiene kennen, erfuhren, weshalb die Varroamilbe eine große Gefahr für Bienenvölker darstellt, und untersuchten die sechseckige Form von Bienenwaben. Verschiedene Modelle und Realien machten die Inhalte leicht verständlich und luden zum Staunen ein. Immer wieder brachten die Kinder ihr Vorwissen ein und nutzten die Gelegenheit, den beiden Bienenexperten zahlreiche interessierte Fragen zu stellen.
Nach einer Einführung in die Ausrüstung und die Arbeitsweise eines Imkers machten sich alle gemeinsam auf den Weg zum nahegelegenen Bienenstand von Herrn Hamberger. Ausgestattet mit Schutzhüten wagten die Kinder mutig einen Blick in einen geöffneten Bienenstock. Mit großer Neugier beobachteten sie das emsige Treiben der Arbeiterbienen, bestaunten die kunstvoll gebauten Waben und begaben sich auf die Suche nach der Bienenkönigin. Dabei wurde sichtbar, mit wie viel Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein Imker ihre Bienenvölker betreuen. Für viele Kinder war es ein ganz besonderes Erlebnis, den Bienen so nah kommen zu dürfen.
Bei der Rückkehr an die Schule wartete noch eine süße Überraschung auf alle: Frische Honigbrote mit dem selbst erzeugten Honig unserer Imkergäste rundeten den gelungenen Vormittag auf leckere Weise ab.
Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Hamberger und Frau Rukwid für ihren engagierten Einsatz. Sie haben die Welt der Honigbienen für die Zweitklässler auf eindrucksvolle Weise lebendig werden lassen.