Wo etwas schiefgeht, fängt oft etwas Wunderbares an!
Letzte Woche machten sich am Dienstag und am Donnerstag beide zweiten Klassen auf nach Ludwigsburg. Unser Ziel war der Besuch der interaktiven Mitmachausstellung „Die Fehlerfabrik“ im Ludwigsburg Museum – ein Highlight für alle Kinder!
Mit Growth Mind sind unsere Zweitklässler und die ganze Schulgemeinschaft vertraut. So fallen im Unterricht und Schulalltag immer wieder Sätze wie: „Fehler sind Helfer“ und „Fehler sind erlaubt“. Genau!
Auch im Museum erfuhren alle spielerisch: Fehler sind keine Katastrophe – sie sind der Anfang von neuen wunderbaren Ideen! Eine Mitarbeiterin des Museums führte uns erst durch die kreativen Stationen mit ihren Aufgaben – dann öffnete die Fehlerfabrik ihre Tore.
Herr Flops, der fiktive Leiter der Fehlerfabrik, führt die Klasse in eine Welt, in der Fehler erlaubt, ja sogar erwünscht sind. Schon der Eingang durch den „Pupstunnel“ sorgte bei den Kindern für Lacher und nahm ihnen die Angst vor dem Falschmachen. Nach dem Betreten der Fehlerfabrik durfte sich jedes Kind einen blauen Arbeitskittel nehmen – jedes Kind schlüpfte von ganz allein in seine Rolle und wurde zum „MISSGESCHICK-Manager“, „MURKS-Manager“ oder auch „UPSI-Architekt“. Sehr lustig!
An kreativen Stationen wurde das Scheitern gefeiert, immer wieder erinnerte jemand fröhlich an Herrn Flops Worte: „Gib auch mal dein Schlechtestes!“ Alle Kinder begegneten den verschiedenen Fabrikräumen voller Selbstvertrauen und sehr neugierig.
Unsere Highlights waren:
- Kreativ-Stationen: Die Kinder konnten fantastische Tiere am Fließband bauen, Blumenbeete umgestalten oder beim „Kaputtzle“ neue Dinge aus alten Teilen zusammensetzen.
- Bewegung und Spaß: Der Pups-Parcours und das Tanzen mit dem Roboter, der manchmal absichtlich Fehler machte, brachten Bewegung in den Museumsbesuch.
- Regeln brechen: An einer Station konnten Kinder verrückte Regeln für Türme erfinden.
- Entschuldigungs-Maschine: Eine lustige Maschine wartete auf uns, in der man für „doofe“ Fehler einfach mal vor dem Spiegel eine Entschuldigung üben konnte und diese auch stempeln konnte.
Perfektion war während des ganzen Museumsbesuches nicht das Ziel. Unsere Kinder lernten, dass aus Fehlern oft originelle Lösungen entstehen – genau wie bei echten Erfindungen. Für genügend kreative Pausen sorgte eine Leseinsel. Viele Bücher rund um Erfindungen verlockten zum Lesen und Innehalten!
Bis jetzt begleiten uns an jedem Schultage Gedanken aus der Fehlerfabrik. Jedes Kind bekam das Pixibuch zur Geschichte über die Fehlerfabrik geschenkt und begeistert wurde Herr Flops immer und immer wieder zitiert! Im Kunstunterricht gestalteten wir für den Fehlerroboter verrückte Räume als Collagen in Kunst und auch in der Kunst-AG des Ganztages machten sich alle noch ganz begeistert ans Werk: Ein Fehlerroboter bekam immer von zwei Kindern ein lustiges Faschingskostüm verpasst! So beschäftigt uns der kreative Umgang mit Fehlern noch weiter.
Der Besuch der Fehlerfabrik hat uns alle gestärkt und das Fortführen der Ideen von Direktor Flops machte allen großen Spaß.
Bis zum 12. April 2026 hat die Fehlerfabrik noch geöffnet! Über die homepage des Ludwigsburger Stadtmuseums können online Karten für die Familie gebucht werden. Der Besuch ist kostenlos.
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